Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe

Pressespiegel 2008



„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 5. Dezember 2008
Erfolgreiche BBL-Herbstwanderung

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(Foto: Ralf Hellriegel)


ABMARSCH
zur Herbstwanderung. Am 22. November hatte die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) zu einer Herbstwanderung eingeladen. Bei kaltem, aber trockenem Wetter machte sich die 17-köpfige Truppe unter der Leitung von Georg Angrick auf den dreistündigen Rundweg über das Hetterbachtal in Eberstadt, vorbei am Melitabrünnchen und dem Prinzenberg entlang der Alten Bogenschneise zur wohlverdienten Schlußrast auf die Ludwigshöhe. „Die Moral und die Kondition der Wanderer war ausgezeichnet“, lobte Angrick seine Mitwanderer. Weitere Wanderungen sind geplant und werden rechtzeitig in den „Bessunger Neue Nachrichten“ bekannt gegeben.

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 21. November 2008
Leibgerichte aus Bessungen

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(Foto: Wolfgang Emmerich)


NICHT LAFER, LICHTER, SCHUBECK, MÄLZER
sondern Ralf Hellriegel, Ingeborg Schelle, Silke Krug und Charly Landzettel (v.l.) präsentierten am 18.11. im Bessunger Jagdhofkeller auf amüsante Weise und gespickt mit viel Anekdoten rund ums Essen das erste „Bessunger Kochbuch“.

„Es war einmal, vor langer, langer Zeit …“. Märchenhaft begann Charly Landzettel am 18. November im Bessunger Jagdhofkeller eine Buchbesprechung der lustigen Art. In „Deutschlands schönster Metzgerei“, der Metzgerei Krug in Bessungen, fuhr Landzettel fort, sei von deren Inhaberin Silke und ihrer Kundschaft die Idee für ein Bessunger Kochbuch geboren worden. Sogleich schritt man zur Tat und viele, die sich in irgend einer Weise mit Bessungen identifizieren, gaben ihre Rezepte in ungeordneter „Zettelwirtschaft“ teils maschinen-, teils handgeschrieben, teils les- und teils nur erahnbar ab. Und zwei Jahre später sichtete Charly die mehreren hundert Blätter und Zettelchen und ging an die monatelange Arbeit. Und jetzt, am 18. November, konnte das „Bessunger Kochbuch“ – übrigens das erste seiner Art – der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Autor Landzettel wurde dabei von Ingeborg Schelle und Ralf Hellriegel unterstützt. Mit abwechslungs- und geistreichen sowie humorvollen Anekdötchen, und mit Textpassagen aus dem 160-seitigen Buch unterhielten die drei ihr 70-köpfiges Premierenpublikum. „Die schlechte Nachricht“, so verkündete Charly gleich zu Anfang, sei, „daß dieses Buch voraussichtlich nicht in der Spiegel- oder Stern-Bestsellerliste erscheint“ (noch nicht – Anm. d. Red.). Die gute Nachricht sei allerdings, daß Marcel Reich-Ranitzki kurz vor seinem Ableben in etwa 50 Jahren sagen wird, daß nach Goethe, Schiller und Lessing, dieses Buch das Unterhaltsamste und Appetitlichste sei, was er je gelesen habe, lispelte Landzettel. Tatsächlich ist das vierfarbige Buch mit seinen abgebildeten Speisen, Rezepten und den vielen Bessunger Bild-Geschichten ein wahrer Appetitanreger! Musikalisch eingerahmt wurde der kurzeilige Lese- und Schmunzelgenuß durch das „Bergsträßer Duo“ Will und Reinhard.

Das vom Layout Service Darmstadt hergestellte, bei Frotscher gedruckte und im Ralf-Hellriegel-Verlag erschienene „Bessunger Kochbuch“ ist ab sofort in folgenden Geschäften zum Preis von 16,90 Euro erhältlich: Bessunger Buchladen, Metzgerei Krug, Moosberg-Apotheke, Brillen Schmitt, Druckerei Bender, Layout Service Darmstadt und Ralf-Hellriegel-Verlag. Der Erlös des Buches kommt der Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe e.V. (BBL) und ihren vielfältigen Aufgaben in und um Bessungen zugute – und somit auch allen Bessungerinnen und Bessungern! Guten Appetit.

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 10. Oktober 2008
Spendenübergabe in luftiger Höhe

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MITARBEITER-SPONSORING
nennt sich eine Spendenaktion, bei der Firmen auf Antrag ihrer Mitarbeiter gemeinnützige Projekte, in denen diese tätig sind, unterstützen. Auch die HSE startete vor fünf Jahren diese Art des Sponsorings. Werner Göbel (2. v.l.) und Achim Geiger (2. v.r.), HSE-Angestellte und Mitglieder in der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V. (BBL), wußten dies zu verknüpfen. Am Dienstag (7.) konnten sie auf der Ludwigshöhe einen Scheck über 1.250 Euro an den BBL-Vorsitzenden Charly Landzettel (l.) und Vorstandsmitglied Ralf Hellriegel überreichen. (Zum Bericht, Foto: BBL)

HSE unterstützt Bürgeraktion
(hf). Die Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe e.V. (BBL) hat beim diesjährigen Mitarbeitersponsoring der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) für den Bereich Kultur den Zuschlag erhalten. Seit 1997 fördert die BBL den gemeinschaftlichen Bürgersinn und das Brauchtum in Bessungen. Dazu gehören u.a. die Ausrichtung der Bessunger Kerb, Feste auf der Ludwigshöhe oder die Reinigung von Spielplätzen. Auch Achim Geiger und Werner Göbel, beide Mitarbeiter bei der HSE Technik GmbH & Co. KG, engagieren sich ehrenamtlich bei der BBL und hatten ihrem Arbeitgeber vorgeschlagen, den Verein bei den Instandsetzungsarbeiten am Ludwigsturm zu unterstützen. Beide übergaben nun am Dienstag (7.) auf der Ludwigshöhe einen Scheck in Höhe von 1.250 Euro an die BBL-Vorstandsmitglieder Charly Landzettel und Ralf Hellriegel. „Die Pflege des beliebten Ausflugsziels Ludwigshöhe kommt vielen Bürgerinnen und Bürgern zugute“, erklärte Landzettel. „In diesem Jahr haben wir überwiegend in Eigenhilfe einen Kinder-Waldspielplatz errichtet, der gut angenommen wird.“ Hellriegel ergänzt: „Neben Instandsetzungsarbeiten an Ludwigsturm, Gaststätte und Gelände wollen wir die Aussichtsterrasse herrichten. Da es keine öffentlichen Mittel gibt und Sponsoren immer schwerer zu aktivieren sind, freuen wir uns sehr über die Unterstützung der HSE.“ Achim Geiger, der selbst dem BBL-Gesamtvorstand angehört, verrät, wie der Förderungsbetrag angelegt werden soll: „Das Fernrohr auf dem Ludwigsturm soll erneuert werden und wir wollen weitere Hinweistafeln anbringen.“

Durch das Mitarbeiter-Sponsoring der HSE werden seit 2003 pro Jahr vier Projekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Sport gefördert.
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Bericht aus den „Bessunger Neue Nachrichten“ vom 29. August 2008
Neue Hinweistafel auf dem „Darmstädter Balkon“

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GEWUSST WO.
Den schönsten Ausblick auf Darmstadt und die Umgebung hat man bekanntermaßen vom Balkon der Ludwigshöhe. Und damit jeder in Zukunft weiß, worauf er schaut, hat die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe jetzt eine Hinweistafel auf der Brüstungsmauer angebracht. Angefangen von der Rheinebene im Westen über Wiesbaden und Weiterstadt bis hin zur Bessunger Kirche, dem Hochzeitsturm und der Russischen Kapelle sind viele sichtbare und markante Punkte auf der Plexiglasplatte eingraviert. Kurz nach dieser Aufnahme haben die BBL-Mitglieder Horst Uhrhan (l.) und Achim Geiger die 58 x 35 cm große Platte an ihrem terrestrisch berechneten Platz im Mauerwerk verankert.

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(Fotos: Ralf Hellriegel)

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 4. Juli 2008
„Gutes Bierwetter“ lockt tausende Besucher nach Bessungen
Stöbern und Plaudern beim 29. Brunnebittfest

(st). Am 20. Juni war es wieder soweit. Zwei Tage lang hieß es: Feilschen rund um den Forstmeisterplatz und entlang der Bessunger Straße.

Bei bestem Wetter lud die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) zum 29. Brunnebittfest ein. Nach ausreichend Regen im letzten Jahr konnten die 200 Flohmarktbeschicker bei gewohnt sonnigem Bessunger Wetter ihre Ware an den Mann und die Frau bringen. Tausende Besucher waren an ­beiden Tagen zum „Bessunger Highlight“ gekommen. Sei es zum Stöbern, zum Schwätzen oder zum Essen. Schirmherrin ­Rita Beller von der SPD Heimstättensiedlung eröffnete das Fest am Freitag Nachmittag und überreichte bei dieser Gelegenheit ein Couvert an Charly Landzettel, den ersten Vorsitzenden der BBL. Mit rund 10 BBL-lern überwachte die Bürgeraktion das friedliche Festtreiben. Neben der Musik von „Sascha“ sorgten verschiedene Bessunger Vereine auf dem Forstmeisterplatz für das leibliche Wohl.

Von Schmalzbrot, Kuchen, Bier und Softdrinks des Karnevalvereins Bessungen über Chili con carne, Schnaps und Whisky der Bessunger D.A.U.S., Hamburger und Bratwürste der TG Bessungen bis hin zu Wein des Nordic-Walking Treffs rund um Frank Roeloffs gab es für jeden „Feinschmecker“ etwas, um den Hunger und Durst zu stillen.

Die beliebten Fischbrötchen der SPD Bessungen waren am Freitag bereits nach wenigen Stunden ausverkauft und so mußte Ortsvereinsvorsitzender Horst Blechschmidt mit einer großen blauen Metro-Tüte losziehen, um Nachschub zu besorgen.

Landzettel freute sich ebenfalls über das rundum glatt gelaufene Fest. Er haben von Vereinen, Beschickern und Besuchern nur positive Rückmeldungen erhalten. Auch das Ordnungsamt war vollkommen zufrieden mit dem Ablauf. „Gutes Bierwetter hatten wir in diesem Jahr“, so der Vorsitzende auf Nachfrage der „Bessunger Neue Nachrichten“.

Über dieses „Bierwetter“ freute sich auch „Darmstädter“ Brauereichef Wolfgang Koehler, der – sicher nicht nur wegen dem reißenden Bierabsatz – ein zufriedenes Gesicht machte.

„Der Tenor war in diesem Jahr wieder durchweg positiv. Schon jetzt haben die ersten Beschicker bereits ihr erneutes Kommen im nächsten Jahr zugesagt“ so Ralf Hellriegel, der für die Organisation des Festes verantwortlich zeichnet. Auf Nachfrage unserer Zeitung konnten das die zufriedenen Beschicker nur bestätigen – bis auf eine, denn auch in Bessungen scheint es Langfinger zu geben, die anderen Menschen die Stimmung verderben müssen. Die Handtasche der Dame mit den kompletten Flohmarkt-Einnahmen war gestohlen worden.

Trotz dieses sehr ärgerlichen ­Vorfalls ging ein erfolgreiches 29. Brunnebittfest am Samstag Nachmittag zu Ende, das im nächsten Jahr runden Geburtstag feiert.
Bilder vom 29. Brunnebittfest finden Sie in unserer Chronik.
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(Foto: Ralf Hellriegel)


CAMPING IN BESSUNGEN.
Die ersten harrten bereits seit Mitternacht warm eingemummelt vor der BBL-Geschäftsstelle in der Sandbergstraße aus. Sie wollten ganz sicher gehen, einen der knapp 200 Flohmarktplätze beim 29. Brunnebittfest zu bekommen. Doch auch für alle anderen hat sich das Schlangestehen bzw. -sitzen am 24. Mai gelohnt: Sie haben ihren Flohmarkt-Standplatz für den 20./21. Juni sicher. „Schön, dass jeder einen Standplatz bekommen hat“, freut sich Ralf Hellriegel, der das Brunnebittfest zusammen mit einigen BBL-Vereinskollegen organisiert. „Es ist immer schade, wenn wir am Ende nicht genügend Plätze für alle haben und den einen oder anderen wieder fortschicken müssen. In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Darmstadt und der Bauverwaltung haben wir ein gewisses Areal zur Verfügung und somit ein begrenztes Kontingent an Stellplätzen – und dieses können wir nicht überschreiten“, so Hellriegel weiter. „Wollen wir auch nicht, denn die Sicherheit steht für uns im Vordergrund. Die Straßen um die ,Bitt‘, die sich mitten in einem Wohngebiet befindet, müssen für alle Eventualitäten, beispielsweise für den Rettungsdienst, stets befahrbar bleiben.“ Gegen 11 Uhr hatten die BBL-ler Dennis, Wolfgang, Robert, Achim, Harald, Siegbert, Klaus-Dieter und Ralf die meisten Stände an die Frau und den Mann gebracht. Es sind sogar noch einige Plätze zu haben, was äußerst selten vorkommt. Wer also noch Interesse an einem der beliebten, tapeziertischbreiten Stände hat, sollte sich beeilen.

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Bericht aus den „Bessunger Neue Nachrichten“ vom 23. Mai 2008
Vogelstimmenwanderung der BBL fand großen Anklang
Ausschließlich Damenwahl

(rh). Den Gesang der Vögel studierten in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (17.) knapp 40 Naturliebhaber im Bessunger Wald am Fuße der Ludwigshöhe. Auf Initiative der Bürgeraktion/ Bessungen Ludwigshöhe e.V. (BBL) konnte Dr. Hans Schmitt – ehemaliger Professor für Elektrotechnik an der FH Darmstadt – für diese Vogelstimmenwanderung gewonnen werden. Im Morgengrauen gegen 5.30 Uhr begrüßte Wolfgang Emmerich von der BBL an der Musikschule die Gruppe und gab das Wort an Vogelkundler Schmitt weiter. Ausgestattet mit allerlei Prospektmaterial, verteilt von Hugo Schur, dem NABU-Vorsitzenden der Ortsgruppe Darmstadt, setzten sich die Wanderer in Richtung Saubach in Marsch „Mit dem Gesang, den man übrigens nur im Frühjahr hört, stecken die gefiederten Zweibeiner jeden Morgen aufs neue ihr Revier ab,” erklärt Schmitt den Vogelfreunden.

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Und als hätten sie’s gewußt, stimmten die heimischen Singvögel zur Begrüßung ein stimmgewaltiges Konzert an. Zu den Sängern gehörten unter anderen der „Zilbzalb“ („Der singt seinen Namen selbst“), die Kohlmeise und die Mönchsgrasmücke. Letztgenannte erreicht nicht selten die Lautstärke eines Preßlufthammers, erklärte Hans Schmitt. Natürlich stimmte auch die Nachtigall mit ihrem schönen Gesang mit ein – nur ab und zu unterbrochen vom Gekrächze eines Rabenkrähenpaares. „Auch den Vogel des Jahres 2008, den Kuckuck, kann man hier oft hören“, berichtet Hugo Schur. Das muntere Durcheinandergezwitschere hat darüber hinaus auch mit der Brutzeit zu tun, die ebenfalls nur im Frühjahr stattfindet. „Es ist ausschließlich Damenwahl in der Vogelwelt“, verriet Prof. Schmitt weiter.

Nach der Paarung legen die Weibchen der meisten Vogelarten die befruchteten Eier innerhalb einiger Tage bis einiger Wochen ab. Bei Singvögeln hat das Gelege im Durchschnitt 5 – 8 Eier – jedoch gibt es auch Vogelarten mit nur zwei oder mit über 20 Eiern im Nest.

Gegen 8 Uhr traf die Wandergruppe auf der Ludwigshöhe ein. Nach einer Kurzbesichtigung des von der BBL wieder hergestellten Waldspielplatzes und einigen Erläuterungen über die ehrenamtliche Arbeit der BBL trat die Gruppe – nachdem sie sich bei Dr. Hans Schmitt für die Exkursion bedankte – um einige Erfahrungen aus der Vogelwelt reicher, vorbei am Goetheteich, den Heimweg nach Bessungen an.
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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 9. Mai 2008
Jahreshauptversammlung der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V. am 24. April 2008
Wir können stolz sein

(rh). „Wir alle können stolz sein auf unseren kleinen, aber feinen Verein, “resümierte Charly Landzettel anfangs der BBL-Jahreshauptversammlung am 24. April im Jahnsaal in der Comedy Hall. Charly Landzettel, seit 1973 und somit seit 35 Jahren Vereinsmitglied bei der „Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe“ und seit 1994 deren Vorsitzender, merkt man immer wieder an, daß er mit ganzem Herzen dem Stadtteil und allen seinen Aktivitäten eng verbunden ist.

Apropos: Zahlreiche Aktivitäten aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr galt es, noch einmal Revue passieren zu lassen. „Der Vorstand hat 2007 siebenmal getagt, aber keineswegs geheim“, verkündet Landzettel. „Wir kamen sozusagen ins Gespräch, ohne ins Gerede zu kommen“.

Geredet haben nicht nur, aber vornehmlich auch, die Bessunger über den Lapping „Kall“. Denn ein Novum war das Bessunger Wahrzeichen am Kerbebaum im vergangenen Jahr. Nachdem sich einige besorgte Bürgerinnen und Bürger über das ausgestopfte Langohr mokiert hatten, kam Georg Angrick auf die glorreiche Idee und Horst Uhrhan setzte diese in die Tat um: Seit letztem Jahr sitzt nun ein Stoffhase hoch über dem Kerbplatz auf einer Schaukel.

Auch sonst erhielt die Bessunger Kerb wieder gute Kritiken von Charly. „Ich möchte allen Beteiligten herzlich Danke sagen für ihren Einsatz, ohne deren Engagement unsere Kerb wie auch die sonstigen zahlreichen Veranstaltungen im Jahr niemalsmöglich wären“.

Ob Rosis Kinderspielteam in der Orangerie oder Rolands Comedy Hall für den jährlichen Kerbball, ob Koehlers, Krugs, und Salms Spezialitäten oder Achims und Horsts, sowie Dieters Einsatz – um nur einige zu nennen – wurden allesamt lobend erwähnt. Große Resonanz erfuhren auch die zahlreichen anderen BBL-Bürgerfeste wie das Ludwigsturmjubiläum, das Brunnebittfest, die Grenzgänge und die Nikolausfeier auf der Ludwigshöhe.

„Aber dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein“, führt Landzettel seine Ausführungen fort. „Zu beklagen sind der Einbruch in die Ludwigsklause und deren Zerstörung des Daches durch den Sturm Emma. Der Einbruch ist versichert, das Dach nicht.“

Obwohl die BBL mit ihren derzeit 232 MitgliederInnen laut Satzung weder parteipolitische noch konfessionelle Ziele verfolgt, wird diese einen Brief an den Oberbürgermeister Walter Hoffmann schreiben, mit der Bitte, alles zu tun, um das Bessunger Bad zu erhalten. Eine Unterschriftenliste wird beigelegt sein.

Der BBL jüngstes Kind ist der wieder hergestellte Waldspielplatz auf der Ludwigshöhe, auf den ­alle sehr stolz sind. Hier ging Landzettels Dank an den Architekten Manne Mayer und dessen Frau Conny.

Nachdem Rechnerin Waltraud Cernota ihren Bericht ablegte und die Kassenprüfung keinerlei Bedenken anmeldete, stand der Entlastung des Gesamtvorstandes, obligatorisch beantragt von Gustav Petermann, nichts mehr im Wege.

Das letzte Wort hatte der Bessunger Kerwevadder, der seinem Freund Charly Landzettel für dessen Engagement dankte: „Ohne deinen Einsatz, lieber Charly, wäre die BBL nur die Hälfte wert und ein Schatten ihrer selbst“ – der lang anhaltende Schlußapplaus gab dem Kerwevadder recht.
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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 9. Mai 2008
Ehrenurkunde für 47 Bürgerinnen und Bürger

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(Foto: Ralf Hellriegel)


ENGAGIERTE BÜRGERINNEN UND BÜRGER
wurden am 30. April in der Orangerie mit der Ehrenurkunde der Stadt Darmstadt geehrt. Oberbürgermeister Walter Hoffmann (M.) überreichte die Auszeichnungen unter anderen auch an die beiden BBL-Mitglieder Achim Geiger (l.) und Dieter Schmidt. „Es sind verantwortungsbewußte Menschen, die sich durch ihren Einsatz im Sport, in der Kultur, im sozialen, kirchlichen oder politischen Bereich auszeichnen und sich so um die Bürgerschaft verdient machen. Sie leisten unverzichtbare Dienste für unsere Gesellschaft“, so Hoffmann bei der Übergabe der Urkunden.

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 25. April 2008
Nach sieben Wochen Bauzeit
Der Waldspielplatz ist fertig

(rh). Die Ursprungsidee hatte Charly, die Planung übernahmen Manne und Conny. Und die praktische Umsetzung führten sie alle gemeinsam aus: Horst, Dieter, Manne, Harald, Pieter, Achim, Dennis, Siegbert und Norbert – so, wie es bei der BBL eigentlich schon immer Brauch gewesen ist.

Knapp 800 Stunden in sieben Wochen haben sie auf „ihrem“ Hausberg, genau gegenüber der Ludwigsklause, gesägt, gebohrt, geschraubt, geschippt, gebaut. Und das bei jedem Wetter.

Die Kids werden’s ihnen danken, denn die haben ab sofort hier oben wieder einen tollen Waldspielplatz, so, wie es vor 20 Jahren an gleicher Stelle schon mal einen gab.

Das Konzept von Architekt Manfred Mayer und Conny Drott war, einen Spielplatz zu bauen, der sich durch die hier spielenden Kinder ständig weiterentwickelt.

Die Häuser auf den 710 Quadratmetern Fläche sind absichtlich nur halbfertig. Die Kids können diese Häuser mit Stöcken und Gehölz ganz nach ihrer Phantasie fertigstellen.

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Gleiches gilt auch für die Burgzinnen, deren Dächer ebenfalls mit natürlichen Baumaterialien gedeckt werden können“, so Manne Mayer gegenüber den BENN.

„Ich bin erstmal rundum begeistert – und begeistert werden auch die Kinder sein, die dieses schöne Areal nutzen – und wenn sie wollen – auch anders gestalten können“, schwärmt BBL-Chef Charly Landzettel.

Aber nicht nur das Ergebnis, sondern auch der große Einsatzwille des Vorstands und einiger Mitglieder sowie die Spendenbereitschaft von Firmen und vielen Privatpersonen, ohne deren Spenden das Vorhaben zum Scheitern verurteilt gewesen wäre, haben den Vorsitzenden positiv überrascht.

Denn: Trotz der ehrenamtlichen Arbeit fallen für die Wiederherstellung des Spielplatzes über 13.000 Euro an Kosten an.

„Die Idee, ein solches Vorhaben umzusetzen, hat viele Väter. Immer wieder wurde ich nach einem Spielplatz auf unserem Hausberg gefragt, und immer wieder erzählte ich vom einst vorhandenen, aber von Vandalen zerstörten Spielgelände. Bis mir mein Freund und ehemaliger Handball-Mannschaftskamerad Manfred Mayer einfiel. Mit ihm hatte ich das große Los gezogen, denn er ist nicht nur Architekt, sondern auch – ergänzt durch seine Conny – ein kreativer Kopf“, schwärmt Landzettel.

„Ich glaube, dass der neue Spielplatz ganz hervorragend geeignet ist“, äußert sich der Waldpädagoge Peter Fischer vom Hessen-Forst ebenfalls sehr positiv. „Den Kindern wird in landschaftlich schönem Rahmen ein Platz geboten, der nicht die Spielregeln vorgibt, sondern den Kindern die Möglichkeit anbietet, ihre Vorstellungen und Spielideen umzusetzen“.

Eine kleine Vor-Einweihung haben sich Manne Mayer, Charly Landzettel sowie Horst Uhrhan schon erlaubt: Sie waren mit ihren Enkeln auf dem Platz und haben diese das Areal testen lassen. Das Ergebnis: Sie waren genauso begeistert wie ihre Opas.

Und wenn am Sonntag die „Scheppe“ den Spielplatz in Beschlag nehmen, können es sich die „Großen“ bei Gegrilltem und Gekühltem wieder so richtig gemütlich machen. Mer sieht sich am Sonntag uffem Hausbersch!

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(Fotos: Ralf Hellriegel/Privat)


NACHKERB AUF DER LUDWIGSHÖHE.
Auf diesem historische Bild aus den 70er Jahren erkennt man im Hintergrund den damaligen Waldspielplatz genau an der Stelle, wo er nun wieder hergestellt wurde. Im Vordergrund erkennt man links vorne den „Wald-Lui“, dahinter Heinz Reinhard (mit Pfeife), und der Herr mit der Uniform ist der damalige Förster Dieter Schack, auf dessen Initiative hin der erste Waldspielplatz auf der Ludwigshöhe gebaut wurde.
Bilder vom Ludwigshöhfest finden Sie in unserer Chronik.

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„Darmstädter Echo“ vom 17. April 2008
Ludwigshöhe: Am Ludwigsturm entsteht der Spielplatz für Drei- bis Zwölfjährige rundum neu – Ehrenamtlicher Einsatz
Naturnah spielen am Wahrzeichen

(paul). Der Aussichtspunkt wurde zwischen 1816 oder 1818 entdeckt. Großherzog Ludwig I. erfuhr vom dortigen Blick über seine Residenzstadt und ließ einen Weg anlegen. Bevor man jedoch daran ging, auf dem Bessunger Hausberg einen Turm zu errichten (1882), wurde auf der Ludwigshöhe 1838 ein Gasthaus errichtet, 1887 wurde es zu einem Hotel ausgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Hotel zerstört, der Ludwigsturm beschädigt. 1975 begann dann die Bürgeraktion Ludwigshöhe (heute BBL: Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe) mit Reparaturen und sammelte Spenden, so dass der Turm wieder geöffnet werden konnte. Und: Die Bürgeraktion legte einen ersten kleinen Spielplatz an.

Diesen Kinderspielplatz aus dem Jahre 1975 hat man im letzten Jahrzehnt gar nicht mehr als solchen wahrgenommen. Nicht mehr wahrnehmen können. „Das war hier alles wild zugewachsen und mit Brombeersträuchern überwuchert, kein Spielgerät war mehr in Funktion“, erzählt der BBL-Vorsitzende Charly Landzettel. Das war natürlich ein Unzustand. Und so verfolgte die BBL schon seit geraumer Zeit die Idee, den unansehnlichen Spielplatzrest komplett zu entrümpeln und eine neue Anlage zu konzipieren. Letzteres übernahmen für die Bürgeraktion Cornelia Drott und Manfred Mayer. Deren Maxime von Anfang an: Es muss ein naturnaher Spielplatz werden.

Einem schön gezeichneten Plan fehlt aber nicht selten das Wesentliche: das Geld, ihn umzusetzen. Neben einer Vielzahl von Kleinspendern, die mal fünfzig, mal hundert Euro dazu gaben, gelang es der BBL, die Fraport AG, die Sparkasse Darmstadt und die Baufirma Winkler als Sponsoren zu gewinnen. Insgesamt werden rund 13.000 Euro aufgewendet, nicht in Eurozahlen zu fassen sind dagegen die vielen hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit der zehn bis fünfzehn Helfer aus dem Verein, die da im Wald zupacken.

Einbezogen in die Planungen waren die Forstwirtschaft und nicht zuletzt der Waldpädagoge Peter Fischer. Geräte klassischer Stadtspielplätze fehlen auf dem Gelände völlig. Wippen aus grellrotem Kunststoff oder giftgrüne Rutschen bleiben außen vor. Stattdessen haben sich Drott und Mayer Kletterstämme, Stufenbäume oder Balanciersteine ausgedacht – zum Beispiel. Es gibt auch, auf Wunsch des Waldpädagogen, eine Spielbühne, die wie ein Atrium zu Vorführungen oder Vorträgen einlädt. Kindgerechten, selbstredend. Während der Kriechtunnel eher nach Konfektion ausschaut, sind die zwei „lebenden Häuser“ (Mayer) aus Ästen und Weidengeflecht ein Unterschlupf wahrlich alternativer Art. Zwei „Burgberge“ mit einem Verbindungssteg übers kleine Tal bilden die größten Erhebungen der Spielplatzanlage. Drauf stehen zwei angedeutete, unfertige Häuser (Burgen), zwar mit hochgezogenen Dachstützen, aber ohne Dach. „Alles Absicht“, erklärt Mayer, „die Kinder sollen hier selbst drauf kommen, wie sie ein Dach konstruieren könnten. Baumaterial ist ja genügend da“, sagt Mayer und deutet auf das Stamm- und Astgewirr am Rande des Spielplatzes. „Was hier unaufgeräumt aussieht, ist Material für die kindliche Kreativität.“ Deshalb wird der Spielplatz auch nicht von allen Seiten umzäunt wie ein Tiergehege. Landzettel: „Der offene Übergang zur Natur ist uns wichtig“.

Zwar wird der Spielplatz offiziell eingeweiht beim Turmfest der BBL am 27. April, aber fertig soll er gar nicht sein. Mayer: „Wir arbeiten immer weiter an diesem Ort. Dieser Spielplatz wird so eine Art Daueraufgabe sein.“ Und einen Namen braucht „unser Kind“ (Landzettel) auch noch. Die BBL hat fünfzehn Kindergärten in Bessungen und der Heimstättensiedlung angeschrieben mit der Bitte, doch Vorschläge zur Benennung des „Kindes“ einzureichen.
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„Bessunger Neue Nachrichten" vom 4. April 2008
Schwerstarbeiter 1000 Fuß über dem Meer

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(Foto: Ralf Hellriegel)


ES GEHT VORAN
auf der Ludwigshöhe. Das Dach der Ludwigsklause, Anfang März vom Sturmtief „Emma“ stark beschädigt, ist gestern vom Bessunger Dachdeckerbetrieb Gebrüder Müller neu gedeckt worden. 132 Quadratmeter Bitumenschweißbahnen mußten verlegt werden. Etwa 50 Rollen Bitumenbahabdichtung wurden zweilagig verarbeitet, drei Mann waren dafür im Einsatz.

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 20. März 2008
„Emma“ deckt Ludwigsklause ab

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(Foto: Ralf Hellriegel)


GROSSEN SCHADEN
verursachte das Sturmtief „Emma“ am vergangenen Wochenende deutschlandweit. So auch auf der Ludwigshöhe. Mehrere Quadratmeter Dachplatten hat der Sturm von der Ludwigsklause gerissen. „Ein Schaden, der in die Tausende geht“, schätzte BBL-Chef Charly Landzettel auf Nachfrage dieser Zeitung. Ein Dachdeckerbetrieb ist bereits beauftragt, um die beliebte Einkehr am Hausberg neu einzudecken.

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„Bessunger Neue Nachrichten“ vom 8. Februar 2008
Kräppelkaffee im Gemeindehaus

(rh). „Es freut mich sehr, daß so viele Menschen hier sind“, freut sich Pfarrer Manfred Raddatz. In seinem Petrus-Gemeindehaus feierten am 28. Januar über 100 Seniorinnen und Senioren einen karnevalistischen Nachmittag.
Bereits zum dritten Mal hatte die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V. (BBL) zu diesem Kräppelkaffee ins Gemeindehaus der Bessunger Kirche eingeladen.

Nachdem die 11 BBL-Helferinnen und Helfer ihren närrisch gestimmten und teils lustig verkleideten Gästen Kaffee, Kräppel und „Riwwelkuchen“ serviert hatten, verwandelte sich die Bühne in eine närrische Rostra.

Als Koch garnierte Harald Böhm dem Publikum allerlei Lustiges aus der heimischen Küche. Anneliese Duckheim, stilecht als Clown verkleidet, lud mit „Oh mein Papa“ zum Mitsingen ein. Charly Landzettel, BBL-Vorsitzender und Moderator des fastnachtlichen Nachmittags, verteilte Hä-Hops und Helaus an die Auftretenden und Blumensträuße an die Mitwirkenden. Auch Inge Schelle hatte sich für ihren Vortrag als „Problemkind“ einen Strauß und den Applaus des Publikums „redlich“ verdient. Als „DJ Ötzi“ brachte Harald Böhm in einer Karaokeshow das närrische Volk ein weiteres Mal in Stimmung. „Sascha“ an der Orgel nutzte dies und forderte alle zum Schunkeln auf. Den Abschluß der Vorträge machte Lothar Bund. Er berichtete vom Wohl und Wehe eines Kerls „vom anderen Ufer“. Gekonnt dargeboten erntete der Vorsitzende vom Wanderklub „Falke“ und Schwiegersohn des in Bessungen legendären Günther Gutkäs seinen verdienten Beifall.

Charly Landzettel überreichte seinen letzten ihm noch verbliebenen Blumenstrauß an Hildegard Trötscher, die mit ihren 90 Lenzen die älteste Dame im Saal war und wünschte noch einen vergnügten Nachmittag.

Als letzter Redner nahm der Bessunger Kerwevadder Ralf Hellriegel das Mikrofon und bedankte sich bei Charly Landzettel und den BBL-Freunden zusammen mit dem Publikum mit einer „Rakete“ und einem dreifach kräftigen „Hä-Hopp, Helau, Hä-Hopp“.
Bilder vom Kräppelkaffee finden Sie in unserer Chronik.
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