Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe

Pressespiegel 2017



„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 23. Juni 2017
Brunnebittfest:
Auch im 38. Jahr Festtagsstimmung
rund um den Forstmeisterplatz

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NEBEN DEM FEILSCHEN wurde natürlich auch für das leibliche Wohl allerbestens gesorgt während der beiden Brunnebittfesttage.

(Foto: Hans-Wilhelm Schambach)


BESSUNGEN (el). Die herzlichen Grüße vom Magistrat überbrachte Oberbürgermeister Jochen Partsch am 9. Juni den Besuchern des Brunnebittfests 2017 und in seiner Funktion als Schirmherr der Veranstaltung dankte er besonders der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) für ihren ganzjährigen ehrenamtlichen Einsatz in und um Bessungen. Ein Dankeschön galt auch den Vereinen, die für das leibliche Wohl der vielen Gäste und Flohmarktbeschicker sorgten.

In diesem Jahr waren dies die Bessunger Hand- und Fußballer, der Kiwanis Club Darmstadt, der Ortsverein SPD Bessungen, der Bürger- und Kerbverein Heimstättensiedlung und das Café Louis & Louise.

Dass der OB als Anerkennung ihrer Arbeit der BBL noch einen Geldbetrag überreichte, wurde vom Veranstalter besonders freudig zur Kenntnis genommen.

Zufriedene Mienen gab es auch bei den vielen kleinen und großen Händlern, die rund um die „Brunnebitt“ ihre Waren anboten – und das Wetter spielte in diesem Jahr auch weitestgehend mit.

Nur der gemütliche Freitagabend – musikalisch gepusht von den Modautaler Spitzbuben – wurde von einem kleinen Donnerwetter gestört.

„Aber sonst war alles im grünen Bereich“, wie die leicht gestressten Vorständler der BBL, Achim Geiger und Horst Uhrhan, versicherten.

Das 39ste Brunnenbittfest 2018 kann also kommen. (Charly)

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„Darmstädter Echo“, Ausgabe vom 12. Juni 2017
Feiern und Feilschen auf dem Brunnebittfest

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Die „Modautaler Spitzbuben“ aus Ober-Ramstadt waren auf dem Brunnebittfest für die Musik zuständig. (Foto: Andreas Kelm)

BESSUNGEN – Eine verschnörkelte Messingvase, ein Radio aus den Fünfzigerjahren, eine orientalische Marionette: Wer am Wochenende auf der Suche nach Ausgefallenem war, konnte auf dem Brunnebittfest der Bürgeraktion Bessungen-Luwigshöhe (BBL) gleich mehrfach fündig werden. Der große Flohmarkt, der fast seit Anbeginn zum Fest gehört, bot am Freitag und Samstag rund 170 Stände voller Trödel.

„Haben Sie davon auch die Metall-Edition?“, fragt an einem Stand ein junger Mann und deutet aufgeregt auf die Reihe kleiner Figuren. Der Verkäufer schüttelt bedauernd den Kopf und der Interessent zieht eilig weiter. Wer weiß, vielleicht hat er an einem anderen Stand mehr Glück.

An allen Ecken des Flohmarkts wird gehandelt, beraten oder gekauft. „Für den Nachwuchs“, erklärt eine Mutter, den Arm voller Kinderkleidung. Die fast neue Ware sei zum Schnäppchenpreis angeboten worden, nur ein paar Euro habe sie zahlen müssen, erzählt sie voller Freude. Auch am Stand gegenüber ist gerade ein Verkaufsgespräch im Gange: „Was kostet die Kette?“, will die potenzielle Käuferin wissen. „Was wollen Sie denn geben?“, folgt die Gegenfrage. Für 2,50 Euro wechselt das Objekt schließlich die Besitzerin.

Ausrangierte Dinge machen andere glücklich

Es sei immer wieder schön zu sehen, wie ungeliebte Dinge, die der eine nicht mehr will, einen anderen glücklich machen, fasst eine Händlerin das beglückende Flohmarkt-Gefühl zusammen. Diese Meinung scheinen viele zu teilen, auf dem Brunnebittfest herrscht reges Treiben, auch am zweiten Veranstaltungstag. Langsam schieben sich die Menschen durch die Straßen Richtung Forstmeisterplatz.

Hier lässt es sich unter schattigen Laubbäumen an Biertischgarnituren gut aushalten. Rundherum verkaufen Vereine wie der Kiwanis-Förderverein Darmstadt, der SPD-Ortsverein Bessungen, die TGB oder der Bürger- und Kerbverein Heimstättensiedlung Getränke und Kulinarisches. Auch das Café am Platz „Louis & Louise“ ist geöffnet und bietet für einige Momente Rast und Ruhe. Für Musik sorgen die „Modautaler Spitzbuben“.

Doch nach kurzem Aufenthalt zieht es die Festbesucher schon wieder ins Getümmel: Da wird geschwätzt, gegrüßt und zwischendurch noch etwas Praktisches für den Haushalt gekauft. Geld zurück bekommt, wer am Stand eines älteren Ehepaares einkauft: Hier gibt es gesammelte Scheine und Münzen aus aller Welt, fein säuberlich in Alben sortiert. Das Geld habe er innerhalb der letzten 50 Jahre zusammengetragen, berichtet der Verkäufer.

Der Andrang sei auch diesmal gewohnt groß, bilanzieren Horst Uhrhan, zweiter Vorsitzender der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe, und Markus Rose aus dem erweiterten Vorstand. Die Intention des Brunnebittfests, das Zusammenzukommen, der Austausch, das Treffen von Bekannten aus dem Viertel, erfülle sich hier jedes Mal aufs Neue.

RUND UM DIE ALTE VIEHTRÄNKE

Das Brunnebittfest wurde vor 39 Jahren vom Verein Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe ins Leben gerufen und seither, mit einer Ausnahme, jedes Jahr veranstaltet. Benannt wurde das Fest nach dem Wahrzeichen Bessungens, der alten Viehtränke auf dem Forstmeisterplatz im Herzen des Stadtteils, an dem bis vor rund 150 Jahren noch Pferde getränkt wurden.

Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung ist der überregional bekannte Flohmarkt mit bis zu 200 Ständen auf der Bessunger, der Ostseite der Eichwiesen- und einem Teil der Forstmeisterstraße. Seit 32 Jahren ist der Flohmarkt Teil des Fests. (Miriam Gartlgruber)
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„Darmstädter Echo“, Ausgabe vom 2. Mai 2017
Trotz des Regens kommen zahlreiche Besucher am 1. Mai zum Turmfest auf die Ludwigshöhe

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Das Turmfest auf der Ludwigshöhe zum Maiauftakt hat Tradition. Am Montag lockte die Veranstaltung des Vereins Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe wieder zahlreiche Ausflügler auf den Bessunger Hausberg – auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ. (Foto: Andreas Kelm)

DARMSTADT – Musik zum Mitschunkeln, Deftiges vom Grill und die – diesmal etwas wolkenverhangene – Fernsicht haben am 1. Mai, wieder viele Besucher zum traditionellen Turmfest auf die Bessunger Ludwigshöhe gelockt – trotz des Regens. Seit 30 Jahren richtet der Verein Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) das Treffen zum Maifeiertag nun aus. Das Wetter sei in all der Zeit „mal besser und mal schlechter gewesen“, an Besuchern aber habe es nie gemangelt, erinnert sich Vorsitzender Charly Landzettel.

„Die meisten haben ihre Mai-Tour geplant und ziehen diese auch bei Regen durch“, ist er sicher. So auch diesmal: Schubweise kamen die Wanderer auf der Plattform an. In Regenjacken verpackt, mit Schirmen und Kapuzen vor der ungemütlichen Witterung geschützt, steuerten sie erst einmal Grill- oder Getränke-Stand an. „Hier oben ist es auch bei Regen schön“, befand eine Wandersfrau. Sie sei jedes Jahr hier, das Fest längst fester Bestandteil ihres 1. Mai.

Ähnlich sieht das ein Ehepaar aus Eberstadt, das es seit Jahren am Tag der Arbeit auf die Ludwigshöhe zieht. Mit zwei Gläsern Wein hatten sie sich unter einen der Schirme zurückgezogen und lauschten den „Modautaler Spitzbuben“. Die Zwei-Mann-Kapelle hatte gerade angefangen zu spielen und brachte mit Tuba und Akkordeon Stimmung in die Menge. „Die Bessunger sind hartnäckig, die lassen sich von schlechtem Wetter nicht abhalten“, weiß auch BBL-Mitglied Reiner Leichtlein. „Die Ober-Ramstädter auch“, ließ daraufhin ein Paar verlauten.

Neben zahlreichen Kindern und Hunden, teilweise ebenfalls in Regenkleidung, waren auch einige Stammgäste aus der Politik zur Mai-Feier anwesend. Neben der ehemaligen hessischen Kultusministerin Karin Wolff war Bundestagskandidatin Astrid Mannes gekommen. Sie sei zum ersten Mal dabei und zu Fuß den Berg hinauf gestiegen, erzählte sie.

Für die Besucher gab es von 11 bis 18 Uhr verschiedene Attraktionen. So hatten Kinder die Möglichkeit, beim Mitmachzirkus „Hallöchen“ aktiv zu werden, den Kletter-Parcours zu nutzen, mit Keulen und Bällen ihre akrobatischen Fähigkeiten zu erproben und das Jonglieren zu lernen.

Im Zentrum des Turmfests stand, wie der Name schon sagt, der 27,5 Meter hohe Ludwigsturm. 1882 wurde er erbaut – innerhalb eines halben Jahres, berichtet Charly Landzettel, „das wäre heute nahezu unmöglich“. Wer noch Kraft zum Treppensteigen in den Beinen hatte, konnte kostenlos auf den Turm hinauf. Trotz der Wolken bot sich von oben ein weiter Blick über Stadtteile und Gemeinden. Auf entspannte Weise auf den Bessunger Hausberg gelangte, wer statt der eigenen Füße Peter Dinkels Heiner-Liner als Vehikel nutzte. Ab 11 Uhr fuhr dieser zum Turmfest und wieder zurück. (Miriam Gartlgruber)
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„Darmstädter Echo“, Ausgabe vom 22. März 2017
Neuer Auftritt für die Luwigshöhe

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Könnte einladender aussehen auf der Ludwigshöhe, finden die Aktiven der BBL (Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe). Aus den studentischen Entwürfen soll nun ein konkreter Plan werden. Von links: Achim Geiger, Erich Landzettel und Horst Uhrhan. (Foto: Dagmar Mendel)

DARMSTADT – Ein einladendes Entree sieht anders aus, das geben auch die Liebhaber der Ludwigshöhe zu. Wer in den ersten Frühlingstagen mit Erich Landzettel, Mitstreiter der BBL (Bürgeraktion Bessungen Ludwigshöhe) durchs Wäldchen auf den Bessunger Hausberg spaziert, um bei Kaffee und frisch gebackenem Blechkuchen den Blick in die Ebene zu genießen, der stößt erstmal auf Müll. Alte Pflanztöpfe, Betonplatten, allerlei Abfälle stapeln sich sichtbar hinterm zentralen Kiosk. Gestrüpp schießt dazwischen hoch. Fahrräder sind kreuz und quer vor den Zaun geschludert. Dahinter der bucklige Platz für die Kiosk-Gäste, wüst asphaltiert und geflickt. Aus Pflanzlöchern in der Teerdecke ragen halb verhungerte Bäumchen. „Diesen ganzen Schrott“, sagt Landzettel, hätten selbst die Bessunger Aktivisten lange übersehen. „Man wird ja betriebsblind.“ Jetzt aber Augen auf: In diesem Jahr wird so einiges schöner – einen Plan hat die BBL schon, und die Förster sind auch mit dabei.

Derzeit sammeln die Bergfreunde rund 40.000 Euro, die die Verschönerung kosten soll. Rund 25.000 haben Landzettel und seine Mitstreiter schon beisammen. Die Stadt Darmstadt „braucht man gar nicht erst zu fragen“, der Grund und Boden zwischen Kiosk und Aussichtsterrasse gehört ohnedies dem Land Hessen.

Land und Privatleute wollen neuen Vertrag schließen
Das zuständige Forstamt sieht die privaten Pläne mit Wohlwollen: „Wir sind froh, dass sich die Bürgerinitiative so stark kümmert“, sagt Hartmut Müller, Chef des Forstamts Darmstadt. Freilich muss die Gestaltung noch im Detail abgesprochen, dann ein neuer Nutzungsvertrag aufgesetzt werden. „Ich gehe davon aus, dass wir uns da einig werden.“

Dass der Schrott verschwindet und der Vorplatz grüner wird, liegt schon mal auf Linie des Landes. Auf der Planungsskizze, die Architekt Manfred Mayer auf Basis eines älteren Studenten-Wettbewerbs entwickelt hat, schaut das neue Entree sehr geordnet aus. Größte Veränderung: Die „autobahnähnliche Auffahrt soll verschwinden“, sagt der Architekt. Etwa fünf Zentimeter stark ist die Teer-Schotter-Schicht vor der Blockhütte der Gastwirtschaft, „das wird aufgebrochen und weggekarrt“. Ein „kopfsteinartiges Pflaster“ soll hin, mit breiten Steinen und Fugen, so dass das Wasser auf der geneigten Fläche gut ablaufen kann.

Neue Bäume will die Initiative pflanzen, mit deutlich mehr Platz für die Wurzeln. Forstamtsmann Müller denkt an Linden oder Kastanien, „wie in den Münchner Biergärten“. Die Fahrräder bekommen einen Parkplatz am Eingang, der Müll verschwindet unter einem neuen Dach, daneben wird eine Bocciabahn angelegt samt Sitzbänken für jene, die beim Ruhige-Kugel-Schieben erstmal zuschauen möchten. Im September soll’s losgehen, rund 30 Aktive, schätzt Erich Landzettel, könnten sich beteiligen, ansonsten sollen Fachfirmen alles in die Hände nehmen.

Freilich: Ganz so idyllisch wie in den Hochzeiten wird‘s trotzdem nicht auf der Ludwigshöhe zugehen. Ende des 19. Jahrhunderts schwärmte ein Autor des Tagblatts von „diesem schönsten Ausflugsort in der näheren Umgebung“. Familien verbrachten ganze Sonntage, nahmen in der Wirtschaft ihren Frühschoppen, schwärmten aus zum Prinzenberg oder Bismarckturm, um nachmittags zu Kaffee und Kuchen wieder auf der schattigen Restaurant-Terrasse auf der Ludwigshöhe einzukehren. (Thomas Wolff)
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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 24. Februar 2017
„Hoher Besuch“ in der Petrusgemeinde

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(Foto: Reiner Leichtlein)


ZUM 11. MAL lud die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe am 20. Februar zur Kräppelfastnacht für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Saal der Petrusgemeinde ein. Horst Uhrhan von der BBL, Organisator und Moderator des Nachmittags, hatte ein abwechslungsreiches, närrisches Programm auf die Bühne des Gemeindesaals gezaubert. Neben Büttenvorträgen von Disela Dalko, Hilde Wiegand und Waltraud Henseler kam natürlich auch der „Hausherr“, Pfarrer Stefan Hucke, mit närrischem Gruß zu Wort. Der Einzugsmarsch von den „Modautaler Spitzbuben“ kündigte dann den Höhepunkt der Veranstaltung an. Kein geringerer als „seine närrische Hoheit“, Prinz Michael I vom KVB gab sich, flankiert von den Turnerkindern der TG Bessungen, die Ehre und schenkte allen Anwesenden im Saal eine Blume. Großer Applaus war ihm sicher. Nachdem Tanzmariechen Lisa Bechold im Anschluss mit Standing Ovations von der Bühne verabschiedet wurde, übernahm Aurora DeMeehl mit ihrem „Herrn Schmidt“ als finaler Höhepunkt das Mikrofon und startete einen Angriff nach dem anderen auf die Lachmuskeln der Narrenschar. Zufriedene Bessungerinnen und Bessunger, nicht zuletzt auch der guten „Versorgung“ wegen mit Kräppeln und Kaffee durch BBL- und Petrusgemeinde-Mitglieder, verließen am späten Nachmittag den Ort des närrischen Geschehens und hatten ihren Enkeln zu Hause sicher noch sehr viel zu berichten.

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