Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe

Pressespiegel 2014



„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 19. Dezember 2014
Waldweihnacht auf der Ludwigshöhe
Adventsstimmung auch ohne Schnee

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EIGENTLICH FEHLTE NUR NOCH DER SCHNEE.
Doch das hält in und um Bessungen niemand davon ab, am dritten Adventsonntag auf die Ludwigshöhe zu kommen. Vor sechs Jahren hat die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe auf dem Hausberg die Waldweihnacht ins Leben gerufen, und seitdem ist dieses Datum fester Bestandteil in vielen Terminkalendern. Ein Fest für Groß und Klein, ein vorweihnachtliches Erlebnis für Junge und Junggebliebene. Und viele hundert Menschen gaben sich auch in diesem Jahr wieder ein Stelldichein hoch über der Stadt.

Noch bevor sich der Nikolaus bei Einbruch der Dunkelheit von den Kindern kleine Gedichte aufsagen lässt und anschließend jedem der Kids süßes Naschwerk schenkt, gibt es viel zu sehen und zu hören auf dem beliebten Bessunger Ausflugsziel.

Die zahlreichen beleuchteten Stände rund um den Ludwigsturm und die „Ludwigsklause“ boten für jeden Geschmack etwas. Handgestrickte Schals und Mützen, selbst hergestellte Stofftiere, edle Brände und Plätzchen aus eigener Herstellung, eigens für diesen Tag gekochte Gelees und gebackene Lebkuchen wurden ebenso feilgeboten wie Grillwürstchen, Gulaschsuppe, Glühwein, Jagertee und heißer Slivovic.

Der Kinderchor der Bessunger Schule unter der Leitung und der Gitarrenbegleitung von Katja Renz sang Weihnachtslieder, die „Biebesheimer Alphornbläser“ stießen in ihre überdimensionalen Musikinstrumente und der Posaunenchor der Liebfrauengemeinde gab auf der Terrasse des Ludwigsturms ein Platzkonzert.

Das bekannte „Ho-Ho-Ho“ kündigte dann den abschließenden Höhepunkt der Veranstaltung an. Und nachdem der „gute alte Mann“ seine Gaben verteilt hatte, wurden die ersten Fackeln entzündet, die den vielen Menschen den Heimweg durch den nächtlichen Bessunger Wald erhellten.

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(Fotos: Ralf Hellriegel)

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 21. November 2014
BBL wanderte durch den Bessunger Herbstwald

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(Foto: Charly Landzettel)

EINEN ÜBERAUS GELUNGENEN STREIFZUG durch den Bessunger Wald unternahmen 54 Wandernde am 9. November. Die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) hatte eingeladen und unter Führung von Günther Lohmann (Forstwirt a.D. – im Bild mit grüner Jacke) ging es bei sonnigem Herbstwetter durch den heimischen Forst.

Vom Treffpunkt auf der Oberförsterwiese ging’s über den Dachsberg zur Klipstein-Eiche und zum Wilbrand-Brünnchen. Über die Alte Ober-Ramstädter-Straße (heute befestigter Waldweg) erreichte man die höchste Erhebung im Bessunger Wald, den 266 Meter hohen Dommerberg mit dem Bismarckturm.

Am Fuße des Dommerbergs hatten die Vorstandsmitglieder Siegbert Schreiner und Klaus-Dieter Schmidt eine Wegzehrung vorbereitet, die sich sehen lassen konnte. Neben Fleischwurst von der Metzgerei Krug gab es auch Erfrischungen für jeden Geschmack für die Wanderschar.

So gestärkt ging es weiter zum Herrgottsberg mit der ehemaligen Martinskapelle und zum Goetheteich nebst Goethefelsen. Die informative Führung von Günther Lohmann ließ man auf der Ludwigshöhe bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 7. November 2014
Spende für den „Bessunger Hausberg“

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(Foto: Ralf Hellriegel)


DA KOMMT FREUDE AUF:
Markus Schreck, Chef der BBBankfilialen in Darmstadt (3. v.r.), überreichte den Verantwortlichen der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) einen Scheck über 2.000 Euro. Das Geld, so die Maßgabe des Überbringers, soll für Erhaltungsmaßnahmen auf dem „Bessunger Hausberg“ eingesetzt werden. Und das wird es auch, versicherte der Vorstand der BBL und betonte, dass es ohne solche großzügigen Spenden von Firmen und Privatpersonen nicht möglich wäre, die Attraktivität des schönen Ausflugsziels Ludwigshöhe zu erhalten. Unser Bild zeigt die Vorstandsmitglieder (v.l.) Siegbert Schreiner, Horst Uhrhan, Heinrich Berthold, Charly Landzettel, Achim Geiger.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 7. November 2014
44 „Bürger-Aktionisten“ vier Tage zu Gast im „Sporthotel Sonnenhof“

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(Foto: Ralf Hellriegel)


EINMAL SONNEN, IMMER SONNEN.
So zumindest halten es zahlreiche Mitglieder der „Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe“ schon seit vielen Jahren. Alle zwei Jahre besuchen die „Bürger-Aktionisten“ den Bessunger Hotelier mit Wahlheimat Bayerwald, Günther Löbel. Er und seine Rosi beherbergten und bewirteten auch in diesem Jahr vom 30. Oktober bis zum 2. November die 44-köpfige Bessunger Abordnung im „Sporthotel Sonnenhof“ vom Frühstück bis zum abendlichen „Schlummertrunk“ auf das Fürstlichste. „BBL-Reiseleiter“ Charly Landzettel hatte in Absprache mit Günther und Rosi wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammengestellt. In vorweihnachtliches Ambiente bei spätsommerlich-angenehmen Föhn-Temperaturen eintauchen konnte die Gruppe im österreichischen Aigen-Schlägl in einer Kerzenfabrik und anschließend in einer Lebkuchenmanufaktur im 40 Kilometer entfernten Bad Leonfelde im malerischen Mühlenviertel. Der Abschluss dieses Tages führte die Reisenden nach Bad Großpertholz zunächst in den Erlebnispark „Fassldorf“ (Foto) und anschließend zu einer zünftig-österreichischen Späteinkehr mit Harmonikamusik und Tanz in den „Hahn-Buam-Hof“. Tags darauf ging es nicht minder zünftig zu. Nach dem Verkosten von Bär- und Blutwurz, Edelbränden, Likören und Essig – höchstselbst kredenzt von Reinhard Penninger, dem Besitzer der bekannten gleichnamigen bayerischen Hausbrennerei – stand eine urige Pferdekutschfahrt auf dem Programm. Beim „Michlbauer“ in Röhrnbach gingen zunächst die Zweispänner durch Feld, Wald und Wiesen sowie anschließend die „Post“ im gemütlichen Brotzeitstüberl ab. Nach vier abwechslungsreichen Tagen wohlbehalten nach Bessungen zurückgekehrt waren sich alle einig: „In zwaa Johr‘ mache mer widder hie“.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 26. September 2014
Bessunger Kerb: Vier Feiertage,
Tausende Besucher
BESSUNGEN Dass es im Altweibersommer auch schon mal regnen kann, weiß man. Dass es allerdings am Bessunger Kerbsonntag regnet, ist neu. „Seit 45 Jahren ist es noch nicht vorgekommen, dass es an unserem Umzug regnet“, stellt Charly Landzettel beim Kerbfrühschoppen am Montagfrüh in der voll besetzten Orangerie fest.

Aber diesen sonntäglichen Wetter-Ausnahmezustand hat niemanden der eingefleischten Umzugsbesucher abgehalten, wie gewohnt die Tische auf die Gehwege zu stellen, die Häuser zu schmücken und den 90 Zugnummern freundlich und lautstark mehrere Stunden lang zuzuwinken.

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Bereits am Freitag versammelten sich Hunderte von Menschen im Orangeriegarten, um der Begrüßung durch Charly Landzettel, der offiziellen Eröffnung der Bessunger Kerb durch Kerbevadder Ralf Hellriegel sowie dem Bieranstich durch Oberbürgermeister Jochen Partsch beizuwohnen.

Kunterbunt, witzig, musikalisch und kurzweilig ging es weiter bei „Kerb ganz unter uns“ im Gemeindesaal der Petrusgemeinde und zum Abtanzen traf man sich im Jagdhofkeller.

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Bevor am Samstagabend der längst ausverkaufte Kerbball in der Comedy Hall startet, ist im Quartier noch einiges angesagt: Frühschoppen beim Metzger Krug, Merck-Lauf und Kinderfest im Orangeriegarten sowie die Kerbwanderung durch den Ort.

Unter dem diesjährigen Motto: „Bessungen wächst, blüht und gedeiht“ begrüßten die beiden „himmlischen Götterboten“ Charly Landzettel und Roland Hotz blond-perückt und Harfe spielend in weißen Gewändern, Flügeln sowie roten Socken und Nasen witzig und aberwitzig. In den wolkigen Kulissen des Kikeriki-Stücks „Himmel, Arsch und Zwirn“ kalauerten die beiden über Gott und die Welt.

Unter dem diesjährigen Motto: „Bessungen wächst, blüht und gedeiht“ begrüßten die beiden „himmlischen Götterboten“ Charly Landzettel und Roland Hotz blond-perückt und Harfe spielend in weißen Gewändern, Flügeln sowie roten Socken und Nasen witzig und aberwitzig. In den wolkigen Kulissen des Kikeriki-Stücks „Himmel, Arsch und Zwirn“ kalauerten die beiden über Gott und die Welt.

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Aurora DeMeehl als „Sandra Claus“, der Frau von Santa Claus, hielt zusammen mit ihrem „Herrn Schmidt“ ulknudelnd die Stimmung in der Comedy-Hall weiter am Kochen. Der Musikzug Wixhausen holte danach mit dem Kerwemarsch den Kerwevadder Ralf Hellriegel auf die Bühne. In seiner mittlerweile 12. Kerbrede gab er die kommunalen Geschehnisse in Reim- sowie Liedform wieder. Den kleinen grünen Kaktus der Comedian Harmonists textete er um in eine „kleine weiße Lilie“, die mitten in der Stadt blüht und die jeder gerne hat (… kein Gärtner hat‘s geschafft, die Lilie war erschlafft, ein Schuster gab der Blume wieder Saft und Kraft …). Das Publikum als Hintergrundchor sang begeistert „holari, holari, holaro“ mit. Vom Bußgeldkatalog über die 98er, vom Saladin-Eck zu den vielen Baustellen in Darmstadt, vom „City-Macke-Ding“, über die Fußballweltmeisterschaft bis hin zu den traditionellen Seitenhieben auf die Freunde aus dem Watzenviertel hatte Hellriegel wieder einiges auf seinen 30 DIN A 4 Seiten notiert, wofür er sich am Ende seiner einstündigen Rede Standing Ovations abholte. Bevor die DCC-Singers (Charly Landzettel, Dieter Matthes, Theo Wenz, Christoph Wackerbarth, Ralf Hellriegel) – ebenfalls in Engelskostüme gewandet – zum musikalisch-witzigen Finale auf die Bühne kamen, attackierte Clajo Herrmann vom Babenhäuser Pfarrer Kabarett die Lachmuskeln der Festgäste.

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Noch bevor sich der bunte Lindwurm am Sonntagmittag durch die Bessunger Straßen schlängelte, lud Pfarrer Stefan Hucke in der voll besetzten Bessunger Kirche zusammen mit Pfarrerin Karin Böhmer von der Andreasgemeinde zum Kerbgottesdienst.

Das Höhenfeuerwerk am Montag setzte dann den viel umjubelten Schlusspunkt unter die vier tollen Bessunger Kerbtage.

Nachdem die Kerb am Dienstag mit einem kleinen Fackelzug beerdigt war, drehten sich die Gespräche beim traditionellen Heringsessen im Gemeindesaal bereits um die Vorbereitung für die Bessunger Kerb 2015.
(Fotos: Hans-Wilhelm Schambach)
Bilder von der Bessunger Kerb finden Sie in unserer Chronik.
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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 29. August 2014
BBL-Sommerfest:
Unterhaltsame Spiele und beste Rund-um-Sicht

BESSUNGEN (chl). Großer Andrang herrschte beim Sommerfest auf dem Bessunger Hausberg am 17. August. Das Ausflugsziel Ludwigshöhe entpuppt sich immer mehr zum Geheimtipp für Wanderer, Radler und für solche, die nur mal einen kurzen Streifzug (Parkplätze und Straßenbahnhaltestellen sind in unmittelbarer Nähe) durch die Natur machen und einen grandiosen Ausblick über die Heimatstadt genießen wollen.

So auch am vorvergangenen Sonntag, als die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) zum Sommerfest einlud und trotz „Maikühle“ und wolkenverhangenem Himmel ein nicht vorhersehbarer Andrang auf dem Bessunger Hausberg herrschte.

Eine Wandergruppe, geführt von Roland Dotzert und Charly Landzettel, umfasste alleine schon rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unter dem Motto „Rätselhafter Bessunger Wald“ machten sie sich auf den Weg durch die Bessunger Gemarkung mit Ziel Ludwigshöhe – unterbrochen nur von Klaus-Dieter Schmidt (BBL), der eine kleine Sektpause mitten im Forst organisiert hatte.

Rätselhaft im wahrsten Sinne des Wortes jedoch erschienen vielen Beteiligten die elf Fragen, die die Wanderführer vorbereitet hatten und nur eine Teilnehmerin tippte richtig mit ihrer Antwort bei der Frage: „Wie alt ist der Goetheteich?“ – nämlich noch nicht mal 40 Jahre! Alle richtigen – und zum Teil überraschenden – Antworten erhielten die Wanderer dann am Ziel vor der Ludwigsklause.

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(Foto: Ralf Hellriegel)


GROSSER ANDRANG auf die „Verpflegungsstationen“ herrschte beim BBL-Sommerfest sowohl an der „Ludwigsklause“ auf herzhaft Gegrilltes als auch auf die BBL-Kaffee- und Kuchentheke unter dem Ludwigsturm.

Auf dem „Gipfel Luhö“ ging’s derweil rund. Die Kids wurden traditionell vom Kindermitmachzirkus Hallöchen umsorgt, Christian Schneehagen (BBL) und seine Frauen und Mannen verköstigten die Besucher mit Getränken und für die „Schleckermäuler“ hielten Ellen Uhrhan, Karin Gimbel, Dieter Vogel und andere Helfer leckere selbst gebackene Kuchen bereit. Fürs Herzhafte zeichnete die Gaststätte Ludwigsklause verantwortlich.

Dafür, dass die beliebte Anhöhe auch einen gepflegten Eindruck hinterließ, sorgten mittwochs zuvor schon bei einem Arbeitseinsatz die Mitglieder der Bürgeraktion unter Anleitung von Horst Uhrhan sowie Achim Geiger.

Und Evi Perthes, Jutta Neuser sowie Reiner Leichtlein erhielten an diesem durchnässten Nachmittag für ihren Dienst an der guten Sache die Auszeichnung als „erfolgreichste Unkrautvertilger“.
Bilder vom Sommerfest finden Sie in unserer Chronik.
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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 6. Juni 2014
BBL-Jubiläumsausschuss traf sich beim „Schlamp“

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(Foto: Ralf Hellriegel)


DER JUBILÄUMSAUSSCHUSS
„125 Jahre Bessungen-Darmstadt“ ließ das Festjahr 2013 noch einmal Revue passieren. Im altehrwürdigen Weinhaus Schlamp waren Hannelore, Mignon und Friedel Schlamp (auf unserem Foto links mit traditioneller Winzerschürze) vortreffliche Gastgeber für den posthumen Gedankenaustausch der Ausschussmitglieder. Der allgemeine Tenor der Aussprache: Dank vieler Sponsoren und des Einsatzes ehrenamtlicher Helfer war es möglich, eine Fülle von Veranstaltungen anzubieten und auch erfolgreich durchzuführen. Der beliebte Stadtteil Bessungen wurde ins rechte Licht gerückt und an historische Ereignisse erinnert. Schon im Jubiläumsjahr hatte der Veranstalter, die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe, alle ehrenamtlich Tätigen zu zwei Helfer-Abenden ins Kikeriki-Theater geladen und mithilfe des Comedy-Hall-Teams zielführend um Unterstützung geworben.

Kurzum: Die Festausschuss-Mitglieder zogen eine positive Bilanz des Jahres 2013 in Friedels Weinstube – und wer partout nicht vom köstlichen Rebensaft kosten wollte, konnte die wohl einmalige Gelegenheit nutzen und ein Bierchen der Darmstädter Privatbrauerei genießen. Günther Hamel, alias „Schmackes“, sorgte dann noch mit einem leckeren kalt-warmen Buffet für das leibliche Wohlbefinden.

Und das nächste Jubiläum ist schon in Vorbereitung: 2017 jährt sich zum fünfzigsten Mal die Vereinsgründung der Bürgeraktion für Bessungen.
Bilder vom Jubiläumsausschuss beim „Schlamp” finden Sie in unserer Chronik.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 6. Juni 2014
Das 35. Brunnebittfest zog wieder Tausende von Menschen nach Bessungen
Die Sonne kam zwar etwas verspätet,
blieb dafür aber um so länger

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(Foto: Ralf Hellriegel)


MASSENANDRANG
herrschte einmal mehr auf dem diesjährigen „Brunnebittfest“. Zum 35. Mal lud die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V. zu diesem über die Grenzen Darmstadts hinaus bekannten Volksfest. Ja, liebe Leserinnen und Leser, Volksfest ist der treffende Ausdruck dessen, was an diesen beiden Tagen um den Forstmeisterplatz herum abgeht. Nein, mit dem Heiner- oder dem Schlossgrabenfest kann und möchte man sich hier nicht messen, aber die Beliebtheit und der alljährliche Andrang im Herzen Bessungens sind mindestens ebenbürtig. Und für Live-Musik von „Jörg“ war hier ebenfalls gesorgt. Zugegeben: der Aufbau am Morgen des 23. Mai fand in strömendem Regen statt. Aber er fand statt in der Gewissheit, dass auf Regen Sonnenschein folgt. Just zu dem Zeitpunkt, als die Flohmarktbeschicker sich anschickten, entlang der Bessunger-, Eichwiesen- und Forstmeisterstraße ihre Stände aufzubauen, lugte sie erstmals hervor, die Wärme- und Gute-Laune-bringende Sonne. Und sie blieb und beschien das Fest nach Kräften.

Und als Ralf Hellriegel von der „BBL-Arbeitsgemeinschaft Brunnebitt“ um 19 Uhr das Fest offiziell mit dem Worten eröffnete: „Mir hawwes heut früh nur e bissje nass mache lasse, damit‘s net so staabt“, hatten sie bereits alle Hände voll zu tun: Die Besucher und Beschicker feilschten, was das Zeug hielt, „Eis-Friedel“ schöpfte unaufhörlich die kalten Bällchen aller Geschmacksrichtungen in die Waffeln und die Vereine auf dem Forstmeisterplatz bewirteten die Hundertschaften unter den Sonnenschirmen mit allerlei Köstlichkeiten vom Fass, vom Grill, vom Fisch- und vom Weinstand, aus dem Chili con Carne-Kessel sowie von der Kuchentheke. Auch der diesjährige Schirmherr, der Ur-Bessunger Günther Löbel mit Wahl-Wohnsitz im Bayerwald, war in seiner Begrüßung voll des Lobs über das Fest, seine Menschen und das Wetter in seiner Heimatstadt.
Bilder vom 35. Brunnebittfest finden Sie in unserer Chronik.

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„Darmstädter Echo“, Ausgabe vom 26. Mai 2014
Schöne Stimmung trotz Stromausfällen
Stimmungshits und Stromausfälle auf dem Forstmeisterplatz und ein gemütliches Treiben beim Flohmarkt in der Bessunger Straße: Das Brunnebittfest erwies sich wieder als Besuchermagnet.

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(Foto: Claus Völker)


Halbplayback unterm Pavillonzelt. In einer Art mobilem Ministudio steht Alleinunterhalter Jörg hinter seinem Keyboard und macht Stimmung: „Sie hatte nur noch Schuhe an“, singt er den Stampfhit von Mickie Krause. Und vor ihm auf dem Forstmeisterplatz springen ein Paar Mädchen ausgelassen im Takt – mit mehr als Schuhen an.

Es war nicht der einzige Hit, den der Ober-Ramstädter am Freitagabend beim Bessunger Brunnebittfest zu bieten hatte. Zum ersten Mal dabei und „überrascht, was hier abgeht“, gab er sein Bestes auch bei der Rocknummer „Boys of Summer“ oder dem Bayernschlager „Wenn i mit dir tanz“. Allerdings wurde ihm dabei immer wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Grund: Stromausfälle.

Immer wieder der Fehlerschalter
Doch alles hat auch irgendwie sein Gutes. Denn wegen der Stromprobleme, deren Ursache für die Veranstalter von der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe nicht recht auszumachen war, hatte Justin eine verantwortungsvolle Aufgabe. Der Dreizehnjährige am Stand des Karnevalvereins Bessungen war dafür zuständig, bei erneutem Stromausfall den Fehlerschalter umzulegen – und das tat er ziemlich oft.

„Mehr als zwanzig Mal bestimmt“, zwischenbilanzierte der Bub gegen 22 Uhr, während um ihn herum das Stadtteilfest mit Hunderten Besuchern in vollem Gange war. „Weil immer jemand hinrennen musste, hab‘ ich das übernommen“, umreißt er seinen Einsatz ganz unprätentiös. Aber eigentlich, so stellte er fest, „ist es ganz cool“.

Ilse Schober neben ihm, im karnevalistischen Leben Teil der Damentanzgruppe „Schlappings“, ist derweil für den Verkauf von heißem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen zuständig. Auch sie macht das gern. Schon seit Jahren ist die fast Achtzigjährige dabei. „Hier trifft man Leute, die man das ganze Jahr nicht sieht“, freut sie sich. Und Justin ergänzt: „Und wir vertreten hier unseren Verein.“

Da sind sie nicht die Einzigen auf dem Forstmeisterplatz. Weil das so ist, gibt es unter anderem Bratwurst oder Hamburger von der Turngemeinde Bessungen oder Bier und Tequila vom Bürger- und Kerbeverein Heimstättensiedlung.

Quartierstreiben am lauen Abend
Apropos Tequila: Eben jenen Evergreen stimmt Alleinunterhalter Jörg irgendwann auch noch an. Und diese gelassene wie fröhliche Nummer passt nun wirklich trefflich als Soundtrack fürs Quartierstreiben an diesem lauen Frühlingsabend. Denn in der Bessunger Straße läuft derweil ab, was dem Brunnebittfest seine Breitenwirkung gibt: einer der schönsten Nachbarschaftsflohmärkte der Stadt. Die Hauptmeile und ihre Nebengässchen sind flankiert von Ständen und dazwischen bevölkert von schlendernden und stöbernden Besuchern. Kleider hängen zu Präsentationszwecken an Fensterläden, aus offenen Haustüren schallt Musik, mancher Hinterhof ist zum Laden umfunktioniert.

„Oh, kann ich mal den Lurchi sehen“, ruft eine junge Frau entzückt an einem Stand, wo sie gerade eine Figur des vor Jahrzehnten populären Comic-Salamanders entdeckt hat. „Das ist so Kindheit!“ Der Händler aber gibt sogleich zu bedenken: „Ich verkaufe den aber nicht einzeln“, sagt er und verweist auf eine ganze Figurenfamilie dieser Kultgattung.

Nicht so schlimm, denn ansonsten winken jede Menge kultiger Einzelstücke. Ein „Vakuum-Folienschweißautomat“ beispielsweise. Oder das Buch: „Das eigene Familienwappen entwerfen“. Dazwischen alles mögliche andere, was das Entrümpeln von Kellern, Küchen oder Kleiderschränken zutage förderte.

Als in der Dämmerung an den Ständen noch allerlei Kerzen und Windlichter entfacht werden, möchte man am liebsten auch die kaufen. Den Stromausfällen vom Forstmeisterplatz kann man da noch gelassener entgegensehen, als es dank Justin eh schon der Fall ist.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 9. Mai 2014
Optimismus auf der Ludwigshöhe wurde belohnt
Der Mai kommt nachmittags

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(Foto: Ralf Hellriegel)


BESSUNGEN (chl) „Heer uff, des werd’ heit nix!“. So – oder ähnlich – klangen die Äußerungen einiger, die am Morgen des 1. Mai die Vorbereitungen für dasTurmfest auf der Ludwigshöhe trafen.

Smartphones mit übelsten Wetterprognosen auf den Bildschirmchen wurden herumgereicht und die passenden Kommentare dazu abgegeben. So rechte Stimmung wollte nicht aufkommen.

Die Pessimisten aber hatten keine Chance, denn Horst Uhrhan, Achim Geiger und Klaus-Dieter Schmidt – die Cheforganisatoren der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe – trieben weiter zum Aufbau und verbreiteten Optimismus, obwohl die Gesichtsausdrücke das nicht unbedingt widerspiegelten.

Aber sie hatten recht, denn schon beim Erscheinen des Original Oberkrainer Sextetts mit seiner aparten Sängerin versiegten die Regenwolken und die Sonne blinzelte auf das schöne Ausflugsziel Ludwigshöhe. Der unbändige Optimismus der Verantwortlichen wurde belohnt, das Turmfest konnte stattfinden und viele Besucher stürmten den Hausberg der Bessunger.

Die Helfer der BBL, die schon samstags zuvor bei einem großen Arbeitseinsatz die Luhö auf Vordermann brachten, hatten alle Hände voll zu tun, die Hungrigen und Durstigen wie gewohnt zu versorgen. Am Bratwurststand konnte man auf die professionelle Unterstützung von Karl-Heinz Salm sowie Günther Löbel bauen und nicht weniger professionell organisierte Christian Schneehagen mit seinen Helfern den Getränkeverkauf. Die BBL-Damen mit Ellen Uhrhan fertigten Wurst- und Käsebrötchen und schon traditionell ist der Einsatz des Zirkus Hallöchen für die Knirpse, die sich bestens unterhalten wussten.

„Jetz isses halt doch noch was worrn“, war der Schlusskommentar eines Schwarzmalers vom Vormittag, als die Besucher längst wieder zu Hause – und der letzte Sonnenschirm weggeräumt war.
Bilder vom Turmfest am 1. Mai finden Sie in unserer Chronik.

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„Darmstädter Echo“, Ausgabe vom 2. Mai 2014
Der Genuss der Erhabenheit – leicht vernebelt
TURMFEST – Hunderte wandern am 1. Mai zur Ludwigshöhe – Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) ist zufrieden

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(Foto: Guido Schiek)


Ein Berg, ein Turm, dazu deftiges Essen und Musik: Das Turmfest der Bürgeraktion Bessungen Ludwigshöhe (BBL) braucht nicht viel, um seine Besucher zu begeistern. Denn das Ausflugsziel spricht für sich – auch bei Schmuddelwetter.

Ein Ritter, das weiß jeder, braucht eine Burg. Genau wie jede Burg einen Ritter braucht. Gut, eine echte Ritterburg ist der Ludwigsturm zwar nicht. Aber mit ein bisschen Fantasie lässt sich das ausblenden. Und Fantasie hat Jakob jede Menge.

Im Ritterkostüm stiefelt der Sechsjährige mit Mama, Papa und Schwester die Stufen des Ludwigsturms herunter. Er trägt einen Umhang mit rotem Kreuz auf der Brust und ein Holzschwert. Burg und Ritter – sie haben sich gefunden. Wenn auch nur kurz: Denn einziehen möchte Familie Gerber dann lieber doch nicht.

Matschige Wege, getrübte Sicht
Die Gerbers sind eine von zahlreichen Familien und Ausflugsgruppen, die am Maifeiertag zum Turmfest der BBL gekommen sind. Trotz dem bis zur Mittagszeit anhaltenden Regen, der für matschige Wege auf der Ludwigshöhe sorgt und die Sicht auf Darmstadt und den Odenwald lange Zeit versperrt.

Doch die meisten lassen sich davon nicht beeindrucken. „Wir lassen uns durch das Wetter nicht die Laune erderben“, sagt zum Beispiel Anke Gerber, Jakobs Mama. Klar, letztes Jahr sei es schöner gewesen. „Da waren wir auch da und mit Freunden verabredet“, erzählt sie. Von denen traue sich bei dem Wetter aber kaum einer vor die Tür. „Das ist ein bisschen schade, aber es ist trotzdem wieder schön.“ Der Turm sei immer toll, genau wie der Spielplatz für die Kinder, Jakob und Martha.

Nur mit der Musik, findet Anke Gerber, ist es wie mit dem Wetter: „Die war letztes Jahr etwas jugendlicher“, um nicht zu sagen: besser. Das allerdings ist Geschmackssache. Es gibt Gäste, die zur Blasmusik des Oberkrainer Sextetts aus Slowenien mitschunkeln. Und eben die anderen, die das nicht tun.

Viele Helfer kümmern sich um alles
Der Vorsitzende der BBL, Charly Landzettel, ist jedenfalls zufrieden. Mit der Musik, aber auch insgesamt. „Hier sind so viele ehrenamtliche Helfer, die sich heute um alles kümmern, aber auch schon am letzten Samstag alles auf Vordermann gebracht haben“, sagt er dankbar. Da hätten 30 Leute Bänke gestrichen und die Terrasse aufgeräumt. Die BBL kümmert sich in dieser Form seit 1992 um die Ludwigshöhe. Immer mit dem Ziel, sie als nahes Ausflugsziel zu erhalten. Aktionen wie das Turmfest helfen der BBL dabei. „Wir haben natürlich Sponsoren, aber wir wollen hier auch Gewinn erzielen, um ihn wieder in die Ludwigshöhe zu investieren“, erklärt Landzettel.

Das Schmuddelwetter spielt ihm dabei nicht in die Karten. „Durch den Regen ist der Andrang leider weniger groß als sonst“, bedauert er. Dennoch ist er zufrieden damit, wie viele Menschen den 1. Mai auf der Ludwigshöhe verbringen wollen. „Und die Stimmung ist trotzdem gut“, stellt Landzettel fest.

Tatsächlich führt der Regen eher zu einer Trotzreaktion der Betroffenen. „Ist doch herrliches Bier-Wetter“, scherzt einer. Und Ursula Sobainsky floskelt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Klamotten.“ Zusammen mit ihren Freundinnen Ursula Kani und Renate Kopp ist Sobainsky jedes Jahr beim Turmfest. „Das gehört zur Tradition, am 1. Mai auf den Hausberg der Bessunger zu laufen“, sagt sie. Das Besondere dabei, findet Kopp, sei die Geselligkeit, die hier oben herrsche. „Man trifft viele Freunde und lernt neue kennen.“

Manche entdecken auch ihre alte Heimat ein Stück weit wieder. So wie Alexander Jakob, der aus Darmstadt kommt, aber mittlerweile in Bad Homburg wohnt. Zusammen mit seinem Sohn blickt er auf das vernebelte Darmstadt. „Wir wollten schon immer mal auf die Ludwigshöhe“, sagt er. Dass die Sicht nun nicht so gut ist, stört ihn nicht wirklich. „Dann müssen wir eben noch einmal wiederkommen“, sagt er, „um die Aussicht und Erhabenheit über Darmstadt zu genießen.“

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 25. April 2014
Ostereiersuche mit der Bürgeraktion

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(Foto: Georg Angrick)


EIN GROSSER ERFOLG
war die Ostereiersuche am 19. April, veranstaltet von der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe. Da sich viele Eltern mit kleinen Kindern angemeldet hatten, wurde die ursprünglich geplante Eiersuche von der Ludwigshöhe auf das Waldkunstgelände an der Ludwigshöhstraße und um die Bessunger Kiesgrube herum verlegt. Georg Angrick von der BBL, verantwortlich für die Organisation und das Platzieren der bunten Nester mit süßem und teilweise flauschigem Inhalt, freute sich über die rege Teilnahme an diesem sonnigen Frühlingstag. „Aus allen Ecken war der Jubel der Kinder zu hören über den Erfolg ihrer Suche“, so Angrick gegenüber dieser Zeitung. „Und nicht nur die Kleinen waren begeistert von den großzügig ausgestatteten Nestern“. Nachdem alle Osterüberraschungen entdeckt waren, gab es noch einen Umtrunk auf dem Gelände des Internationalen Waldkunstzentrums und alle Teilnehmer waren voll des Lobes über diese gelungene Veranstaltung.

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„Bessunger Neue Nachrichten“, Ausgabe vom 28. Februar 2014
Gemeindesaal wird zum närrischen Tollhaus

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(Foto: Horst Uhrhan)


DIE „MODAUTALER SPITZBUBEN“
Peter Fischer am Akkordeon und Dirk Reccius an der Tuba gaben sich ein musikalisches Stelldichein bei der Kräppelfastnacht am vergangenen Montag (24. Februar) im Gemeindesaal der Bessunger Kirche. Alljährlich lädt die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) ihre älteren Mitglieder zu diesem närrischen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Kräppeln ein. Nach der Begrüßung von Pfarrer Stefan Hucke führte BBL-Vorsitzender Charly Landzettel durch das 4x33-minütige karnevalistische Programm.
Bilder vom Kräppelnachmittag finden Sie in unserer Chronik.

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