Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe

Pressespiegel 2022



Bessunger Neue Nachrichten, 15. Mai 2022
Turmfest – und für die Muttis Blümchen

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RAUS IN DIE NATUR. Die Sonne strahlte am vergangenen Sonntag um die Wette mit Hunderten von Besuchern auf dem Bessunger Hausberg. Anlass war der 140. Geburtstag des Ludwigsturmes.

Foto: Reiner Leichtlein


BESSUNGEN – Nur ein kurzer Erfrischungsschauer am Nachmittag störte die Feier für den Ludwigsturm auf dem Bessunger Hausberg, ansonsten wars wie immer, wenn die Lapping einladen.

140 Lenze zählt jetzt der hoch aufragende Turm – und die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe (BBL) nahm dies zum Anlass, dieses markante Bauwerk mit hunderten Gästen zu feiern. Landgraf Ludwig hatte zwar keine Gelegenheit mehr, eine „Lokalrunde“ zu schmeißen, aber gefeiert wurde trotzdem. Vor allem geschwätzt. Und zwar viel, denn man traf sich wieder mal, saß oder stand gemütlich beisammen und ließ sich von der BBL mit Weck, Worscht un Woi und von den „Ludwigsklause“-Wirtsleuten mit allem anderen, was schmeckt, verwöhnen. Und die BBL-Verantwortlichen dachten an diesem besonderen Tag, nämlich dem „Muttertag“, auch an die anwesenden Muttis und Siegbert Schreiner hielt Blümchen für sie bereit. Schorsch Angrick zeichnete für eine Wanderung durch den Bessunger Forst verantwortlich und der „Zirkus Hallöchen“ umsorgte die anwesende Kinderschar.

Dass der Turm und die Terrasse zurzeit immer noch „in Arbeit“ oder Restaurierung sind, verwunderte zwar so manche Besucher*innen, aber die Insider der Bürgeraktion konnten notwendige Auskünfte erteilen, denn es besteht ein guter und intensiver Kontakt zu den Verantwortlichen des Immobilien-Managements der Stadt.

Es gibt nun die große Hoffnung, dass die Terrasse (mit Ausblick auf die Heinerstadt und den Taunus) bis Ende August 22 wieder begehbar ist – und die umfangreichen Arbeiten am Turm bis Ende Oktober abgeschlossen sind, denn im zehnten Monat des Jahres 1882 feierten die Lappingshäuser die Einweihung „ihres“ Aussichtsturms.

Und die Bessunger waren damals besonders stolz. Sie waren ein noch eigenständiges Dorf und schafften gemeinsam mit dem Verschönerungsverein Darmstadt das heute Undenkbare: Nach einer Bauzeit von nur acht (ACHT!) Monaten stand der Turm in Gänze zur Einweihung bereit. Ich habe Hochachtung vor unseren Altvorderen.

(Charly Landzettel)